RE-FORMED | 500 Jahre Reformation

Form im Wandel - Aufbruch im Denken

Ausstellung im Kunstraum hase29 und in der Marienkirche Osnabrück

Eröffnung Sonntag, 14.05.2017,
um 11.30 Uhr im Kunstraum hase29

anschließend Rundgang zu den Werken
in der Marienkirche am Markt,
Ausstellungsende 06.08.2017

Ein Kunstprojekt der Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V. (GZK-OS) in Kooperation mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien Osnabrück (sowie dem Bistum Osnabrück noch offen).

Das Kunstprojekt wird von der Hanns-Lilje-Stiftung im Rahmen des StiftungsTages Osnabrück 2017 am 19. Juni (11 – 13 Uhr St. Marien) im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt.

In der Gruppenausstellung legen Oliver Grajewski (Berlin), Anna Lange (Hertogenbosch/NL),  Sigrid Sandmann (Hamburg) Elisabeth (Lis) Schröder (Münster) und Susanne Tunn (Brandenburg) durch ihre Arbeiten Zeichen der Neuorientierung offen und  spüren Fragen des kulturellen Wandels in Folge der Reformation nach. Während Susanne Tunn für die Marienkirche eine künstlerische Intervention konzipiert hat, ist den  ausgestellten Werken im Kunstraum hase29 Sprache als verbindendes Medium gemeinsam. Mit Schrift, Schriftzeichen und narrativen Texte verbinden die Künstler auf unterschiedliche Weise Historisches mit Gegenwart, Alttestamentarisches und Pop Kultur.

RE-FORMED — neu formatieren, neue Formen finden. Diese Intension verbindet unsere Kirche mit dem Aufbruch eines Mönches namens Martin Luther in der Provinzstadt Wittenberg. Für die Beziehung zum Numinosen hat er neue Formen gefunden, obwohl es, wie er sagt, seine Absicht war, die alten Formen wieder in Geltung zu setzen.

RE-FORMED in der hase29 und in der St. Marienkirche. Wir erwarten neugierig, wie Künstlerinnen und Künstler die Formen der Reformation in Osnabrück wahrnehmen, interpretieren und auch kritisieren. Denn eine Erkenntnis aus der Formatierung Luthers ist uns tief im Gedächtnis: Ecclesia reformata semper reformanda est - eine reformierte Kirche ist immer weiter zu reformieren.

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